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Glückliche Mitarbeiter sind produktiver

Mark Helfenstein am 24. Juli 2012

Cool bleiben im Büro ohne KlimaanlageDas Wohlbefinden der Mitarbeitenden hat einen grossen Einfluss auf die Produktivität eines Unternehmens. Menschen mit Rückenschmerzen haben eine um drei Prozent reduzierte Leistungsfähigkeit, das belegt das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).  Es schätzt die daraus resultierenden volkswirtschaftlichen Kosten, Absenzen ausgenommen, auf 3.3 Milliarden Schweizerfranken. In der Studie kommt zudem ans Licht, dass eine verbesserte Arbeitsgestaltung die Produktivität eines Mitarbeitenden zwischen fünf und vierzig Prozent steigern kann – dort setzt Haworth an.

Wissen, wie ein Unternehmen lebt
Hoher Geräuschpegel, zu wenig Platz, mangelnde Privatsphäre sowie schlechte Luft sind ein Teil jener Faktoren, welche die Produktivität bremsen. Doch wie lassen sich solche und andere Umstände verbessern? Haworth hat dafür einen Lösungsansatz geschaffen. Er betrachtet das gesamte Umfeld im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit anhand von den drei Modulen Mensch, Prozesse und Umgebung und 15 untergeordneten Faktoren. Durch eine aussagekräftige Bewertung dieser Einflüsse und der genauen Analyse der Organisationskultur können die Raumplaner komplexe und oft auch konkurrierende Sachverhalte eines Unternehmens durch kreative und konstruktive Lösungen beheben.

Individuelle sowie gesamtheitliche Lösungen anstreben
Ein Unternehmen, bei dem sich zum Beispiel in der Analyse Kommunikation, Ruhe und Vertrauen als Schwachstelle offenbaren, kann mit der Einführung von Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen sowie einem Aufenthaltsraum und Loungezonen geholfen werden. Sie verbessern das Arbeitsklima und fördern die Kommunikation. Diese voneinander getrennten Arbeitsinseln gönnen wiederum dem Einzelarbeitsplatz, der optimal 12 m2 umfasst, mehr Ruhe.

In Zusammenhang mit solchen Massnahmen oder auch losgelöst davon lässt sich Produktivität über Ergonomie auch mit den folgenden Einrichtungsgegenständen steigern:

Steh-Sitz-Bürotische: Mit höhenverstellbaren Tischen kann man abwechselnd im Sitzen und im Stehen arbeiten und dadurch Rückenbeschwerden vermeiden.

Ergonomische Sitzmöbel: An den Körper angepasste Bürostühle stärken die Körpermitte und beugen Rückenschmerzen vor.

   

Schallabsorbierende Trennwände: Sie reduzieren einerseits den Lärmpegel, andererseits schaffen sie auch die nötige Distanz zum Nachbarn.

Mobile Schranksysteme (Caddies): Sie fördern die Privatsphäre im Arbeitsalltag, da man seine Akten im rollbaren Container überallhin mitnehmen kann.

Individuelle Lichtquellen: Die Helligkeit sollte an jedem Arbeitsplatz einzeln geregelt werden können und mindestens 500 Lux betragen.

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