„Gemeinsam stark sein“ liegt im Trend
Marilena Maiullari am 20. Dezember 2011
Der Schlüssel zur Förderung eines Teams liegt darin, die Unternehmenskultur zu verstehen sowie die Bedürfnisse zu erfassen.
Teamarbeit liegt hoch im Kurs. Jeder will sich austauschen, will gemeinsam begreifen und wissen. Doch wie steht es um den Output? Es heisst: Zu viele Köche verderben den Brei. Wer versteht, was ein Team erfolgreich macht, schlägt diesem Sprichwort ein Schnäppchen. Effektivität! Das ist es, was einem Team Einfluss und Beachtung verleiht. Effektiv ist ein Team durch ideale Besetzung, Gemeinschaftsgeist und Zusammenhalt. Und nicht zuletzt ist der Austausch der Leistungsmotor eines Teams. Dafür ist die Arbeitsumgebung massgebend.

Management für Teamerfolg mitverantwortlich
Eine Studie der Luzerner Hochschule hat ans Licht gebracht, dass viele Menschen keine oder nur beschränkte Möglichkeiten haben, spontan einen Raum für Sitzungen zu nutzen. Ausserdem bemängelten 60 Prozent der Befragten, dass sie innerhalb der Arbeitsumgebung keine vertraulichen Gespräche führen können. Schlechte Voraussetzungen für die Leistungserbringung von Teams. Dabei ist es Aufgabe des Managements, ein Team in ihrer Tätigkeit bestmöglich zu unterstützen und dabei Erwartungen, Kompetenzen und Ressourcen zu berücksichtigen.
Schaffen Sie Zonen für informelle Gespräche, in denen sich Mitarbeitende in Ruhe austauschen können.
Teamzonen – räumlich oder virtuell
Die Raumstruktur und das Raumangebot soll die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden optimal unterstützen. Wie? Büroküchen sind dafür meist zu klein und unbequem, wenn möglich sollten Teammitglieder mit ihren Schreibtischen nahe beieinander arbeiten können. Arbeitsinseln sind dafür ideal. Ist das räumlich nicht möglich, helfen elektronische Hilfsmittel wie Teamviewer Online-Meetings mit bis zu 25 Teilnehmern durchzuführen oder an Dokumenten in Echtzeit gemeinsam zu arbeiten.
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