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Haustiere im Büro

Corinne Dubacher am 1. März 2011

Cool bleiben im Büro ohne Klimaanlage

Ein warmer Sonntag im April, die Sonne strahlt, doch nicht zu heiss, sondern gerade recht für einen ausgiebigen Spaziergang. Ein Spaziergang mit dem Liebsten – und dem Hund. Ja, wenn das mit dem Hund damals vor drei Monaten geklappt hätte. Der süsse Mischling Rudy, halb Jack Russel, halb irgendetwas, aus der Nähe von Hamburg, der ein neues zu Hause suchte. Es war alles geplant, Rudy sollte mich tagtäglich ins Büro begleiten. Gefunden habe ich ihn über die Plattform Tiervermittlung.de. Angeschrieben, uns angepriesen, den Besitzer von unseren Hundehalterqualitäten überzeugt. Gross war die Vorfreude auf den Vierbeiner. Und genau so schnell verflogen, als meine Vorgesetzten dem neuen Mitbewohner die Einreise in die Schweiz verwehrten.

Grund? Die Unternehmensphilosophie. Alle Mitarbeitenden werden gleich behandelt. Das gilt auch für Tiere und im speziellen Hunde im Büro. Keine Hunde unterm Bürotisch. Für niemanden. Egal wie süss und klein und brav er auch sein mag. Alle Überredungsversuche scheiterten am Nein des Chefs.

Hätte ich bereits damals von petsitting24.ch gewusst, der Hund wäre heute bei mir bzw. während ich arbeite, wäre er mit einer Dogwalkerin unterwegs. Bei Petsitting24 kann man sich als Tierhalter registrieren und nach geeigneten Betreuern für den Vierbeiner suchen. Tierliebe Betreuung findet man auch auf citydogs.ch  - der etwas luxuriösere Krippenplatz für Hunde. Die Hunde werden täglich im Rudel ausgeführt, beschäftigt, gefüttert und können bei Bedarf auch über Nacht bleiben.

Die Philosophie des Unternehmens ist nicht der einzige Grund, warum Tiere im Büro nicht alltäglich sind. Tierhaarallergien sind weit verbreitet. Ob Katzen -, Hunde-, oder Pferdehaare, die Allergien führen nicht selten zu tränenden Augen, Niesanfällen, Juckreiz und Rötungen und im schlimmsten Fall zu Atembeschwerden bis hin zur Atemnot. Verständlich, dass der Vierbeiner unter diesen Umständen nichts im Büro zu suchen hat. Stattdessen wird er in seiner gewohnten Umgebung von einer tierliebenden Person betreut oder verbringt den Tag in der Hundekrippe.

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