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Kreative und flexible Führungskräfte trotzen der Krise

Elisabeth Frey am 26. August 2010

Gut haben wir uns nicht all zu sehr von der Krise einschüchtern lassen und in unsere Zukunft investiert. Trotz des im 2009 stark rückläufigen Marktvolumens ist Haworth Schweiz auf Wachstumskurs und behauptet sich heute stärker denn je gegen ihre Konkurrenz. Das beweist auch der kürzlich gewonnene Grossauftrag für die UBS. Ein Betty-Bossy-Rezept für den Erfolg gibt es nicht, aber eine interessante Studie, die IBM weltweit in Auftrag gab. Hier die Ergebnisse, warum manche Unternehmen krisenresistent sind und was zum Unternehmenserfolg beiträgt:

Gut aufgestellte Unternehmen wachsen auch in Krisenzeiten überdurchschnittlich. Kreativität (60%), Integrität (52%) und globales Denken (35%) sind nach Ansicht der Befragten die wichtigsten Führungsqualitäten für die Zukunft. Offenheit, Bescheidenheit und Fairness nannten dagegen bloss 28 bzw. je 12% der 1541 Studienteilnehmer als wichtigste Eigenschaft einer Führungskraft bei der Bewältigung der künftigen Probleme.

Engere Vernetzung
Nebst flexiblem und kreativem Management gilt es, die Kundenbeziehungen wieder aktiver zu pflegen. 88% der Befragten erachten eine enge Beziehung zum Kunden als unerlässlich für den Erfolg. Auch die Kunden selbst erwarten mehr. Customer Service und die Qualität der Zusammenarbeit werden hoch gewertet.

“Standouts” auf der Überholspur
Die Studie ging auch der Frage nach, warum gewisse Unternehmen deutlich erfolgreicher sind als andere. Die so genannten “Standouts”, die in den letzten Jahren besonders erfolgreich waren, sehen sich vor allem für eine komplexe Wirtschaftswelt gut gerüstet.

Laut der Studie zeichnen sich “Standouts” vor allem durch drei typische Merkmale aus:

- Sie setzen auf kreative Führungskräfte und -stile und weniger auf rigide Kontrollsysteme.
- Sie erkunden ständig neue Wege, um mit ihren Kunden im Kontakt zu bleiben.
- Sie arbeiten konstant an der Verbesserung ihrer Effizienz im Tagesgeschäft.

Ihren Erfolg haben sie in der Vergangenheit unter anderem mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten, die sechs Mal höher liegen als die ihrer Wettbewerber, eindrücklich unter Beweis.

Mit Blick auf ihren Führungsstil setzen “Standouts” vor allem auf Überzeugungskraft (58 %) und weniger auf “Anordnen und Kontrollieren” (17 %). Einen solchen “überzeugenden” Führungsstil streben vor allem auch Schweizer Unternehmen an (73 %).

Die Studie zeigt aber auch, dass sich CEOs in Europa offenbar zu wenig mit Geschäftsmodellinnovation beschäftigen. Nur 47 Prozent der europäischen CEOs denken über eine Neuausrichtung ihres Geschäfts, etwa im Hinblick auf eine stärkere Spezialisierung oder höhere Integration nach. In den USA, China und Japan liegen diese Werte zwischen 59 Prozent und 73 Prozent.

Auf dem Weg zum „Standout“
Wir sehen uns heute noch nicht als „Standout“, sind aber auf dem besten Weg dorthin, denn wir investieren, um uns zu verbessern: Mit einer bemerkenswerten Büromöbelausstellung im neuen Haworth-Showroom in Zürich-Oerlikon zeigen wir Präsenz am wirtschaftlich wichtigen Standort Zürich. Unser Verkauf hatte Gelegenheit, das ungewollt ruhige 2009 für Weiterbildung zu nutzen. Nach unserem angepassten Vertriebskonzept vertreten nur ausgewählte Fachhandelspartner, mit denen wir eine starke Partnerschaft pflegen, die Marke Haworth. Und wir suchen den aktiven Austausch“ mit Endkunden, persönlich durch unser Verkaufsteam und für die Branche als Vorreiter auch online über diesen Blog.

Unser Geschäftsführer, Mark Helfenstein, beobachtet die Entwicklung mit grosser Freude: „Wir haben unsere Firma vor 5 Jahren strategisch neu ausgerichtet und setzen die neue Stossrichtung konsequent um. Das Fundament dazu bildet eine Unternehmenskultur, welche mittels hoch motivierten und kreativen Mitarbeitern einen nachhaltigen Kundennutzen anstrebt.“

Über die Studie:
Insgesamt wurden 1’541 Führungskräfte von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen persönlich befragt. Die Untersuchung umfasst 60 Länder und 33 Branchen und ist damit die grösste Studie ihrer Art.

Quelle: IBM CEO-Studie 2010, Unternehmen rüsten sich für zunehmende wirtschaftliche Komplexität

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