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Folge 8: Feng-Shui im Eingangsbereich

Gastautorin Barbara Ruettimann am 25. März 2010

Der Eingangsbereich eines Unternehmens spielt im Feng-Shui eine zentrale Rolle. Im Vergleich mit dem menschlichen Körper ist die Réception der Mund und die Empfangshalle der Kopf. Wie beides mit genügend Sauerstoff und Energie versorgt wird, verraten wir hier. 

Eine kaputte Glühbirne lässt den Anfangsbuchstaben des Firmenlogos nur noch erahnen. Der Eingang ist mit Kisten des Kurierdiensts vollgestellt, die Lampen beleuchten das Empfangspersonal so grell wie beim Zahnarzt und die Farben des Mobiliars sind düster bis dunkel – bei so vielen negativen Einflüssen kann keine gute Stimmung aufkommen.

Der erste Eindruck
Der Eingangsbereich verrät viel über das Unternehmen selbst. Er ist Visitenkarte und spiegelt die Identität des Unternehmens wieder: ist die Firmenkultur offen und einladend oder setzt man eher auf Diskretion, auf jeden Fall sollte der Eindruck hell und freundlich sein. Menschen kommen und gehen. Besucher bringen Energie. Ist der Raum hell und freundlich eingerichtet, fühlt sich der Besucher wohl. Wichtig ist, dass ein Unternehmen nur über einen Haupteingang verfügt. Mehrere Eingänge sorgen für Verzettelung und verwirren den Besucher.

Schwingtüre und Blumen für mehr Energie
Eine Schwingtüre regt an und bringt ständig neues Chi in den Raum. Positiv wirken auch ein grosser Parkplatz, Blumen in grossen Töpfen und ein Springbrunnen. Blumen und Wasserquellen lassen sich auch im Innenraum wiederholen. Ein leise plätschernder Wandbrunnen beruhigt.  Blüten und Pflanzen in Kombination mit Licht wirken harmonisch.


Empfang der Möbellinie Freeline von Haworth
 
Réception

Die Form der Réception sollte nach innen geschwungen sein, das wirkt einladender auf die Besucher als eine eckige Form. Ein gutes Beispiel ist die Réception der Produktlinie Freeline von Haworth. Das Empfangspersonal sollte mit dem Rücken zur Wand sitzen (siehe Text Chefbüro), um eine gestärkte Position einzunehmen. Auch ist darauf zu achten, dass das Personal nicht im Energiedurchzug sitzt. Energiedurchzug entsteht, wenn man zwischen einem Fenster und einer Tür sitzt. Zusätzlich ist eine farbenfrohe Gestaltung förderlich fürs Gemüt – es vermindert Anspannungen.

Unsere Expertin
Barbara Rüttimann ist selbständige Kommunikations- und Feng-Shui-Beraterin. Als ursprünglich ausgebildete Betriebswirtschafterin berät und coacht sie Unternehmen im Business-Feng-Shui und in der klassischen Kommunikation. In Beratungstätigkeit und Workshops ist es ihr ein Anliegen, die Business-Sicht mit einem ganzheitlichen Ansatz zu verbinden. www.fengshuibusiness.ch

Empfang der Möbellinie Freeline von Haworth

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3 Kommentare zu “Folge 8: Feng-Shui im Eingangsbereich”

  1. Katharinaam 2. November 2010 um 11:13 am

    Und wieder ein gelungener Artikel, es lohnt sich immer bei euch einige Anregungen zu bekommen. Sicher werde ich in unsere Räume nun keine Schwingtür einbauen lassen, auch wenn es wohl helfen würde, aber manches kann man ja auch ohne große Umbauarbeiten ermöglichen. Für einige Blumen in schönen Töpfen findet sich sicherlich ein Buget und ein Ort. Und damit werde ich unseren noch immer etwas zweckmäßigen Eingang ein bisschen aufhübschen. Mal sehen, was man noch so tun kann.

  2. adminam 12. November 2010 um 9:47 am

    Guten Tag Katharina

    Wir freuen uns, dass dir unsere Artikel gefallen und du bereits einen Tipp umgesetzt hast.

    Herzliche Grüsse

    Elisabeth

  3. Katharinaam 15. November 2010 um 12:17 pm

    ich freue mich auch darüber. Wenn ihr Lob verdient, sollt ihr ihn ja auch bekommen ;) .
    Gruß Katharina

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