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Kreativitästechnik für Kettenbilder: Mind-Mapping und Clustering Verfahren

Corinne Dubacher am 8. Februar 2010


Ein Mind Map ist eine Möglichkeit zur Ideenfindung, die auch eine Person alleine für sich durchführen kann. Man nimmt Papier und Stift, schreibt ein Wort in die Mitte des Blatts oder noch besser, man zeichnet eine Skizze und notiert darum herum alles, was einem zu diesem Wort in den Sinn kommt.

Grundregeln für das Mind-Mapping

  • Das Papier wird im Querformat genutzt! In die Mitte der Seite wird ein einprägsames Bild oder eine kleine Skizze gezeichnet, die das zu behandelnde Hauptthema darstellt. Falls eine Zeichnung nicht sinnvoll erscheint, sollte das Schlüsselwort zumindest mit 3D-Effekt in die Blattmitte gesetzt werden. Doch nicht vergessen: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.
  • Von dem zentralen Bild ausgehend wird für jeden tiefergehenden Gedanken bzw. Unterpunkt eine Linie gezeichnet.
  • Auf diese Linien werden die einzelnen Schüsselworte zu den Unterpunkten geschrieben. Diese Worte sollten in Druckbuchstaben eingetragen werden, um die Lesbarkeit und Einprägsamkeit der Mind-Map zu erhöhen.
  • Von den eingezeichneten Linien können wiederum Linien ausgehen, auf denen die einzelnen Hauptgedanken weiter untergliedert werden. Von diesen weiterführenden Linien können wieder andere ausgehen.
  • Benutzen Sie unterschiedliche Farben, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen. Gleichzeitig können beispielsweise auch zusammengehörende Gedanken und Ideen leicht durch Verwendung der gleichen Farbe verdeutlicht werden.
  • Symbole wie z.B. Pfeile, geometrische Figuren, kleine Bilder, gemalte Ausruf- oder Fragezeichen und selbst definierte Sinnbilder sind sooft wie möglich zu nutzen; sie erleichtern die Erfassung des Inhalts und können helfen, einzelne Bereiche abzugrenzen oder hervorzuheben.

Clustering Verfahren
Das Cluster-Verfahren oder Clustering ist eine Intuitive Methode des Kreativen Schreibens. Die Spezialform des Brainstormings wurde in den 1980er Jahren von Gabriele L. Rico entwickelt.

Ähnlich wie beim Mind-Mapping, steht auch beim Clustering ein Hauptbegriff im Zentrum der Gedankenkarte. Assoziationsketten werden von diesem Begriff ausgehend gebildet und verzweigt. Erlaubt ist alles, was einem in den Sinn kommt, egal ob Wörter, Namen von Personen, Gefühle oder Zitate.

Besonders interessant ist die Methode für alle kreativen und textenden Berufe in den Bereichen Journalismus, Marketing und Werbung. Sie fördert einen natürlichen Schreibfluss und ermöglicht gut strukturierte Texte.

Mehr zum Thema Mind-Mapping:
http://www.zmija.de/mindmap.htm
http://mindmap.blog.de/

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