Wie führe ich meinen Chef?
Corinne Dubacher am 22. Januar 2009
Kommt Ihnen folgende Situation bekannt vor?
Sie besprechen mit ihrem Chef ein neues Projekt, die Aufgaben und Zuständigkeiten sind klar verteilt – Ihrer Meinung nach. Ein paar Tage später stellt sich heraus, dass Ihr Chef das Gespräch völlig fehlinterpretiert hat.
Nichts von dem, was Sie glaubten abgesprochen zu haben, ist erledigt. Woran das liegt? Meist am nicht zuhören können, nicht aufeinander eingehen. Jeder blockt ab und die Kommunikation ist gestört. Kommunikation mit den Vorgesetzen ist ein heikles Thema. Wir alle möchten professionell und gleichzeitig kollegial auftreten ohne zu viel von uns preiszugeben. Wir haben sechs Tipps für ein friedlicheres Miteinander für Sie zusammengestellt. Ein Grundsatz vorab: Jeder Mensch möchte geliebt werden, auch der grantigste Chef braucht also seine “Streicheleinheiten”.
1. Der Kontakt-Effekt: Personen, mit denen häufig Kontakt besteht, werden deutlich besser beurteilt als Leute, die man selten trifft. Wer also ein Beziehungsproblem hat, der sollte sich überwinden und die Nähe desjenigen suchen, von dem er sich ungerecht behandelt fühlt.
2. Loben Sie Ihren Chef! Wer tut es sonst schon? Menschen, die einsam sind, sind für alles Lob unendlich dankbar. Sehr oft werden die Bedürfnisse von Managern schlecht erfüllt, da ist es gut, wenn einige Mitarbeiter die Lage lindern können.
3. Versuchen Sie den Wert Ihres Vorgesetzten zu steigern indem Sie in der Öffentlichkeit gut über ihn reden. Zeigen Sie ihm, dass er sich auf Sie verlassen kann, wenn er geschäftlich unterwegs ist. Ermuntern Sie ihn passende Kurse oder Weiterbildungen zu besuchen.
4. Geben Sie ihrem Chef regelmässig Feedback. So ist er stets über den Stand der Projekte informiert und kann allenfalls eingreifen, sollte etwas nicht so laufen wie angedacht.
5. Kompensieren Sie seine Schwächen. Wenn er z.B. wichtige Informationen oft für sich behält, dann fragen Sie regelmässig nach. Das ‘debriefen’ (nachbereiten von Meetings) wird auch ihrem Chef die wichtigsten Punkte nochmals vor Augen führen und ihm die Ergebnisse zurück ins Gedächtnis rufen.
6. Sie wollen Ihren Chef für eine Idee begeistern? Lassen Sie es so aussehen, als ob er selbst auf die brillante Idee gekommen ist. Soll er von etwas überzeugt werden, dann müssen die Vorteile so dargestellt werden, dass er vor allem seinen eigenen Nutzen dabei sieht.
7. „Wie man sich bettet, so liegt man“ besagt ein Sprichwort. Das gilt auch für den Chef. Nur liegt der im Normalfall nicht, sondern sitzt. Im Zody_System 89 von Haworth sitzt der Chef dank ergonomischer Vollendung bequem. Dann ist’s auch mit der guten Laune nicht mehr weit!
Mehr Lesestoff zum Thema: Wie führe ich meinen Chef von Gabriele Stöger, erhältlich bei www.books.ch
Quelle: berlinonline.de
Quelle: karriere.at
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